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Der Ipf und die Kelten

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Vor rund 14 Millionen Jahren fiel der Himmel auf die Erde, das Nördlinger Ries entstand. Der Meterioteneinschlag schuf dabei ein 30 Kilometer großes Becken, dass die Schwäbische von der Fränkischen Alb trennt.

 

Imposant erhebt sich am westlichen Rand des Nördlinger Ries der 670 Meter hohe Ipf, Wohnstatt der Donnerblitze. Von oben betrachtet, sieht man die Wall- und Grabensysteme, die bis in die späte Bronzezeit zurückreichen und den gesamten Berg prägen, deutlich. Sie lassen den Berg fast wie einen Vulkan erscheinen.

 

Siedlungen, Gräberfelder der Hallstatt- und Latènezeit sowie keltische Viereckschanzen tummeln sich in der Umgebung auf engstem Raum. Es erstaunt nicht, dass der Ipf, ein Verkehrsknotenpunkt von überregionaler Bedeutung im Fernhandelsnetz der Kelten der Eisenzeit, auf Grund bedeutender Funde, zu den keltischen Fürstensitzen zählt.

 

Archäologen entdeckten auf dem Ipf, neben einer imposanten befestigten Höhensiedlung, importierte Luxusgüter aus dem Mittelmeerraum und zwei monumentale Grabhügel. Einer davon ist inzwischen rekonstruiert worden und enthielt eine Brandbestattung.

 

Der Ipf und seine Umgebung lassen sich, auf einem archäologischen Rundweg als Wanderer und Radfahrer, erkunden. Das Museum im Seelhaus in Bopfingen und das Goldbergmuseum in Riesbürg-Goldburghausen dienen als Ausgangspunkte.

 

Zudem bietet die Stadt Bopfingen, interessante historische und archäologische Führungen mit ausführlichen Informationen über die Kelten und über die Ergebnisse der Grabungen, an.

 

Der Ipf, immer ein Besuch wert.

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